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PRESSESTIMMEN |
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Das Leichte ganz schwerelos erscheinen lassen
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Schauspiel: Carlo Goldonis »Diener zweier Herren« im Erthaltheater Aschaffenburg ist ein Stück im Stück
"...Steffen Rosenberger ( ... ) ist unbestritten das quirlige, exaltierte und surrende Zentrum der Inszenierung von Jürgen Overhoff. Die es in sich hat: Mit leichter Hand wird da der groteske Humor serviert. Dafür wendet der Regisseur einen Trick an, zieht einen doppelten Boden ein, verpackt das eigentliche Stück in einem weiteren Stück..."
"...Und so wechseln die Schauspieler ständig fließend und übergangslos von ihrer Rolle als Schauspieler zu ihrer eigentlichen Rolle im Goldoni-Stück. Das erzeugt einen unglaublichen Sog, eine Dynamik. Und stülpt der eigentlich schon an sich komischen Handlung einen noch groteskeren Rahmen über. Ganz wunderbar gelingen dem Ensemble diese Übergänge. Dass Overhoff für seine Inszenierung den blanken Raum wählt, erhöht die Unmittelbarkeit des Spiels..."
"...Das Tempo stimmt, der Rhythmus zieht einen mit. Alle legen sich für ihre doppelten Rollen richtig ins Zeug, gehen im Spiel auf. »Diener zweier Herren« ist mit herrlich leichter Hand auf die Bühne gebracht. Und das, obwohl es doch so schwer ist, gerade das Leichte so schwerelos erscheinen zu lassen."
Main Echo vom 25.10.11 ( Bettina Kneller )
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Mitten aus dem Leben gegriffen
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Goethes "Faust" überzeugt in einer Inszenierung von Jürgen Overhoff im Erthaltheater Aschaffenburg
"Mephisto ist ein richtiger Drecksack. Einer, der mit allen Wassern gewaschen ist. Es ist ein bisschen unter seiner Würde, dass er nur per Mofa in den Theatersaal getuckert kommt - und nicht mit einer standesgemäßen Harley. Aber auch ohne die ist er der "Master of Desaster", der mieseste und hintertriebenste Fiesling, der einem seit langem untergekommen ist. Nein, mit Gustav Gründgens` messerscharf-bösartiger Schilderung hat Günter Geislers Mephisto nichts zu tun. Eher gestaltet er ihn als bitterbösen Buben mit losem Mundwerk. Und passt damit fabelhaft in diese launige, überaus kurzweilige Inszenierung."
"Infernalisch gut und straff ist das alles entwickelt. Overhoffs Inszenierung hat Witz, Tempo und zieht einen von Anfang an in den Bahn."
"FAUST in Erthaltheater ist kein staubtrockener, abgehobener Klassiker, sondern mitten aus dem heutigen Leben gegriffen. Das ist die Faszination, die von dieser Inzenierung ausgeht. Und die ohne diese engagierten Schauspieler nie möglich wäre."
Main Echo vom 25.10.11 ( Bettina Kneller )
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" ... und das Erthaltheater hat das exquisiteste Programm abseits des Mainstreams..." FRIZZ Aschaffenburg ( Dimitrios Charistes )
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Betrogenen Gatten im Tanga bestaunt
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Achterbahn der Gefühle: Agnieszka und Torsten Kleemann bringen in der Kulturhalle ( Stockheim ) Dario Fo Stück ( "Offene Zweierbeziehung") auf die Bühne
"...Ausdrucksstark, sehr realitätsnah und ungekünstelt verkörperten die beiden das Paar..."
"... Hätte die Bühne in dem ehemaligen Güterschuppen Vorhänge, hätten sich diese zum Schluss des Stückes mehrmals öffnen müssen, so reichlich wurden die beiden mit Applaus bedacht." Kreis - Anzeiger Ortenberg, Altenstadt, Glauburg vom 2./3.07.11
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Beklemmend und ohne Ausweg
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"Extremities" von William Mastrosimone im Erthaltheater Aschaffenburg - Nervenaufreibendes Spiel
"...Jürgen Overhoff hält sich in seiner Inszenierung für das Erthaltheater in Aschaffenburg eng an die berühmte filmische Vorlage - die in den 1980ern für einigen wirbel sorgte. Und schafft es, den 90 - minütigen Psychothriller vom Breitwandformat auf Theatermaße zu bringen. Seine Version lebt vor allem vom eindringlichen Spiel der beiden Hauptakteure. Zwischen Torsten Kleemann, der den Vergewaltiger Raul spielt, und Katharina Försch, die die gepeinigte Marjorie gibt, entwickelt sich eine intensive, funkenschlagende, knisternde Interaktion..."
"...Ein fesselndes Stück Theater, das nicht nur einfach unter die Haut geht. Sondern das sich im Kopf festsetzt. Und lange dort gärt.""
Main Echo vom 29./30.01.11 ( Bettina Kneller )
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Wenn der Kasperl mit der Gretel...
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Agnieszka Kleemann beantwortet in "Sex - aber mit Vergnügen" unterhaltsam delikate Fragen
"...Im Spiel mit den Puppen ist Kleemann wirklich gut.... Zu Hochform läuft sie als Lehrerin einer Orgasmusschule auf - eine Rolle, in der sie der wohl bekanntesten Orgasmus-Vortäuscherin Meg Ryan echte Konkurrenz macht.
Unterhaltsam und abwechslungsreich hat Overhoff das Stück inszeniert....Der Spaß an der Sache im Allgemeinen und am Sex im Besonderen steht im Vordergrund."
Main Echo vom 13./14.11.2010 ( Nina-Anna Beckmann )
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Im Kabinett menschlicher Grauslichkeiten
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Georg Büchners Drama "Woyzeck" im Aschaffenburger Erthaltheater - Jürgen Overhoff inszeniert es als beklemmendes Stück
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"...Nur Woyzecks Freund Andres (Jan Bareins) ist ein letzter Lichtblick in diesem Kabinett menschlicher Grauslichkeiten. Doch da, wo sich Woyzeck im Kampf mit den stumpfen Empfindungslosen langsam aufreibt, und dem Wahnsinn verfällt, zerbricht Andres auf andere Art. Drogen sind seine Antwort auf die Gnadenlosigkeit der Welt. ... Bareins spielt diesen Zerbrochenen sehr eindringlich und mit einer Kraft der Vergeblichkeit, die stumm werden lässt..."
"..."Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?" fragte Georg Büchner 1833 in einem Brief an seine Braut. Im "Woyzeck" im Erthaltheater liegen die Antworten auf diese Frage offen und frei greifbar. Und sind dabei so erschütternd, dass es einem mehr als einmal den Atem nimmt. Ein Stück Weltliteratur furios inszeniert, zeitgemäß gewandet und mit allen Fasern schauspielerischen Könnens verkörpert."
Main Echo vom 16./17.10.10 ( Bettina Kneller )
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Quälende Schuld, furiose Blutraserei
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Shakespeares "Macbeth" in einer Inszenierung von Jürgen Overhoff im Erthaltheater Aschaffenburg
"...Dieser "Macbeth" ist eine vergnügliche Blutraserei mit dem Tempo eines Tarantino-Films. Schnell, manchmal laut, mit deutlichen Strichen gezeichnet. Und trotz aller Tragik: ein großes Vergnügen."
Main Echo vom 24.03.10 ( Martina Himmer )
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Gnadenloser Marathon
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Erthal-Ensemble spielt die Komödie "Offene Zweierbeziehung" von Dario Fo und Franca Rame
"...Seine Inszienierung (Jürgen Overhoff) macht aus dem Kammerstück einen gnadenlosen Marathon: Dialoge werden irrwitzig durch den Raum geschleudert, die Akteure kämpfen in akrobatischen Verrenkungen miteinander, um sich kurz darauf wieder in die Haare zu kriegen..."
"...Was bleibt, ist nacktes Spiel der bis auf die Grundmauern entblößten, menschlichen Seelen... In dieser Unmittelbarkeit liegt die große Chance des Stückes. Und das Erthal-Ensemble weiß sie zweifelsohne für sich zu nutzen. Auf großartige Weise."
Main Echo vom 5./6.12.09 ( Bettina Kneller )
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Menschen wie kleine traurige Planeten
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Erthal-Ensemble spielt Edward Albees Klassiker "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?"
"...Vier Menschen, die versuchen Kontakt zueinander zu finden, eine Beziehung zueinander aufzubauen - doch am Ende sind sie jeder für sich ein kleiner, einsamer und trauriger Planet im unendlichen All. Zwei intensive Stunden Theater vom Feinsten, inszeniert mit Fingerspitzengefühl, gespielt mit großer Hingabe und Einsatz - und das sich vor großen Vorbildern sicher nicht verstecken muss."
Main Echo vom 14./15.02.09 ( Bettina Kneller)
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Intensives Kammerspiel um Unheimliches
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Jürgen Overhoff inszieniert zur Neueröffnung des Erthal-Theaters Igor Bauersimas "69"
"...Denn ein packenderes Stück zur Wiedergeburt des kleinen Theaters mit der großen Atmosphäre hätte es wohl kaum gegeben..."
Main Echo vom 10/11.01.09 ( Bettina Kneller )
Mit Simone Wagner und Torsten Kleemann
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